Ich bin ein neugieriger Mensch. Zugegeben.
Ich spiele gerne. Zugegeben.
Ich bin oftmals rastlos. Zugegeben.
Ich mag Unkonventionelles. Zugegeben.

Ich liebe Offenheit, Zugewandtheit und Respekt. Zugegeben.

Creative Process: work begins - fuck off - panic - all the work while crying - deadline
„Kreativität“ von S Schack by Flickr (CCBY)

 

Oftmals weiß ich nicht, wohin mit diesen Eigenschaften – vor einigen Jahren (s. u.) fing ich daher an, meine in der Jugendzeit ausgiebig geübten Strickfähigkeiten wieder zu reaktivieren. Anschließend das Gitarrespielen. Etwas später das Basteln. Wieder etwas später die Lyrik… Immer mehr an sog. „kreativem Schaffen“ kam hinzu.

Und darum bin ich mittlerweile eigentlich immer in irgendeiner Form am Ausprobieren: Ich…
…brassele, mache mir zu schaffen an, hantiere, murkse herum, berühre etwas, musiziere, höre, lese, schreibe, denke…

Klingt nach Rastlosigkeit, ja. Das steckt auch manchmal dahinter. Aber oft kann ich in meinem kreativen Schaffen ruhig werden und Zeit und Raum vergessen. Und das ist ein Geschenk.


Kreativ sein bedeutet schöpferisch zu sein.

Leider liegen die Werte hinsichtlich Anerkennung des Schöpferischen landläufig eher auf einem professionellen Ergebnis. Die alltägliche Kreativität führt meist ein Schattendasein, die außergewöhnliche Kreativität ist gefragt und erhält Anerkennung.

Auch ich hatte von Kindesbeinen an diese Meinung.

Alltägliche Kreativität wird oft gehemmt durch Glaubenssätze („das macht man nicht…“, „das ist kindisch…“, „das kannst du nicht…“), Angst vor Versagen, Zeitdruck, Bewertungsängste und noch vielen Dingen mehr. – Vielleicht füge ich dieser Homepage in einiger Zeit noch zu diesem Thema eine Unterseite hinzu. 😊

Durch ein gravierend einschneidendes Erlebnis in meinem Leben vor einigen Jahren jedoch wurde ich gezwungen, grundlegende Einstellungen neu zu überdenken. Im Zuge dessen entdeckte ich meine Lust am Schöpferischen neu und vor allem bewertete ich den Begriff der Kreativität neu für mich.

Nicht das Ergebnis ist maßgebend, sondern der Prozess der Schaffens. Natürlich freue ich mich auch, wenn das Ergebnis „vorzeigbar“ ist, aber es muss für mich nicht mehr „makellos“, „nützlich“, „außergewöhnlich“ oder im sonstigen Sinne professionell sein. Ich bin auch mit weniger Perfektion zufrieden (mittlerweile…).

In diesem Sinne bin ich ermutigt worden, meine alltägliche – nochmal: NICHT professionelle – Kreativität zu veröffentlichen. Und auch beim Basteln an dieser Webseite bin ich mit Lust schöpferisch zugange.


Sat-Schüssel als Lampe umfunktioniert
„Creativity is all about how you see the world different“ von dvineel by Flickr (BBCY)

Warum diese Homepage?

Ich möchte auf diesem Weg den Leserinnen und Lesern ein wenig Mut machen.

Mut zum Verlassen alter, eingetretener Pfade.
Mut zum Auszuprobieren anderer Sichtweisen.
Mut zum Spielen.
Mut zur Neugier.
Mut zur Unvollkommenheit.

Ich würde mich freuen, wenn der/die ein oder andere Besucher/in in dem bunten Sammelsurium dieser Homepage ein paar Anregungen erhalten oder Lust bekäme, etwas Neues für sich auszuprobieren. Und dabei das Geschenk des Vergessens von Raum und Zeit für eine kleine Weile erhielten…

 


Einfach mal etwas ausprobieren – schon dann ist man kreativ.